Grossväter im Sirup

9. February 2007

(Grands-Pères au sirop d’érable)

Aus meinem Archiv
Dieses Dessert ist einer der Klassiker der traditionellen Québecer Küche.

Zutaten:

Teig:

1,5 Tassen (375 ml) Weissmehl
1 Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Salz
3 Esslöffel Butter, kalt
½ Tasse (125 ml) Milch

Sauce:

1¼ Tassen (310 ml) dunkler Ahornsirup
1 Tasse (250 ml) Wasser
1 Tasse (250 ml) Vollrahm, nach Belieben

Zubereitung:

In einer mittelgrossen Schüssel mischt man Mehl, Backpulver und Salz. Dann gibt man die kalte, in kleine Stücke geschnittene Butter bei und reibt sie ins Mehl, bis die Masse krümelig wird. Dann fügt man die Milch hinzu und rührt, bis der Teig eine Kugel formt.
Für die Sauce kocht man in einer grossen Pfanne mit Deckel den Ahornsirup mit dem Wasser unter ständigem Rühren auf. Mit einem Esslöffel sticht man Kugeln vom Teig ab und gibt sie in den kochende Flüssigkeit. Dabei lässt man einen Zwischenraum zwischen den Teigkugeln. Die Hitze reduzieren, die Pfanne zudecken und während 15 Minuten ziehen lassen. Die Grossväter sind gar, wenn nichts mehr an einem Zahnstocher kleben bleibt, wenn man hineinsticht.
Lauwarm mit dem Kochsirup und flüssigem Rahm übergossen servieren.

Damit die Grossväter weich und luftig werden, sollte man die Pfanne während der Kochzeit nicht abdecken.

(Aus dem Buch “L’Érable - son histoire, sa cuisine”von Micheline Mongrain-Dontigny, übersetzt mit der persönlichen Erlaubnis der Autorin. Das Buch ist auch auf englisch erhältlich: “A Taste of Maple”)

Birnbrot

11. December 2006

  • 1 Portion Zopfteig
  • 750 g Dörrbirnen
  • 2 dl Rotwein
  • 3 Esslöffel Kernobstbranntwein
  • 100 g Obstsaftkonzentrat
  • 200 g Zucker
  • 1 Teelöffel Birnbrotgewürz (hier oder hier)
  • 100 g Weinbeeren
  • 100 g Haselnüsse, grob gehackt
  • 1 Ei
  • Die Dörrbirnen waschen und im Rotwein über Nacht einweichen. Am andern Tag fein hacken oder durch die Hackmaschine treiben. Branntwein, Obstsaftkonzentrat, Zucker, Gewürz, beigeben und gut vermischen. Haselnüsse und Weinbeeren beigeben.
    Den aufgegangenen Zopfteig in 2 Portionen teilen. Die eine Hälfte mit der Birnenmasse verkneten (wenn möglich mit den Knethaken in den Küchenmaschine, die Masse klebt ziemlich!)

    Formen: Die Füllung in drei Portionen teilen, längliche Laibchen formen. Den übrigen Zopfteig ebenfalls in drei Portionen teilen, je ein Rechteck auswallen und mit Eiweiss bepinseln. Die Laibchen darauf legen und mit dem Teig einpacken. Mehrfach einstechen und nochmals etwas aufgehen lassen. Vor dem Backen mit verdünntem Eigelb bestreichen.

    Backen: Bei 180°C 50 - 60 Min. in der Mitte des vorgeheizten Ofens.

    Und jetzt verrate ich Euch noch mein Geheimnis: Ich habe die Füllung gar nicht selbst hergestellt, sondern ich habe bei unserem Metzger fixfertige Birnenweggen-Füllung (Hero) in der Konservendose gefunden. Vor dem Verkneten mit dem Zopfteig habe ich die Weinbeeren und die Haselnüsse beigefügt.

    Honigherzli

    5. December 2006

    Der frischgefallene Schnee glitzert in der Sonne, und mache ich mich heute trotz noch immer andauernder Chemo-Übelkeit an die ersten Weihnachtsguezli:

    Zutaten:
    100 Gramm Zucker
    1 Ei
    25 Gramm Butter
    100 Gramm Honig
    1/2 Zitronenschale, abgerieben
    1/2 Teel. Lebkuchengewürz
    200 Gramm Mehl
    50 Gramm Mandelblättchen, zerdrückt
    1 Prise Backpulver

    Glasur nach Belieben:

    60 Gramm Schokolade
    2 Essl. Wasser
    60 Gramm Puderzucker

    Zubereitung:

    Ei und Zucker schaumigrühren, Butter und Honig leicht erwärmen,
    beigeben, Zitronenschale und Lebkuchengewürz daruntermischen, Mehl,
    Backpulver und Mandeln dazugeben, leicht zusammenkneten, 1/2 Stunde
    ruhen lassen.

    Formen: Teig 5mm dick auswallen, Herzli ausstechen

    Backen:
    In der Mitte des auf 180°C vorgeheizten Ofens ca 10 Minuten.

    Glasieren: Schokolade mit dem Wasser schmelzen, Puderzucker
    darunterrühren, die erkalteten Guezli nach Belieben glasieren.

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    Seelentröster-Schokolade

    13. November 2006

    November… grau und kalt, und auch sonst geht es der Bauernköchin nicht besonders gut. Sie kocht nur das Nötigste und mag sich selten so richtig ausgiebig an den Herd stellen. Aber ab und zu will sie sich einfach selbst etwas Gutes tun, ob’s “gesund” sei oder nicht. Zum Beispiel mit einer Tasse heissen “Seelentröster-Schokolade”

    Zutaten

    • 1 Tasse Milch
    • ca 30g Zartbitterschokolade
    • 1 Schuss Cointreau (Menge je nach Seelenschmerz)
    • evt ein wenig Schlagrahm

    Zubereitung

    Die Schokolade in Stücke brechen, in der Milch erhitzen (geht auch im Mikrowellenherd),  gut umrühren, bis sich die Schokolade aufgelöst und mit der Milch vermischt hat. Den Cointreau (Grand-Marnier ist auch gut!) dazugeben, so man hat mit einem Klacks Schlagrahm verzieren, schöne Musik auflegen, sich aufs Kanapee kuscheln und das Getränk geniessen.

    (Kein Bild, die Tasse ist schon leer…)

    Ingwercookies

    3. September 2006

    Zutaten 

    270 Gramm  Mehl
    2 Teel. Ingwerpulver
    1 Teel. Jamaikapfeffer (Allspice)
    1 Teel. Backnatron
    1 Teel. Backpulver
    1  Messersp. Salz
    120 Gramm  Butter
    150 Gramm  Zucker
    1 Ei
    3 Essl. Melasse
    50 Gramm  Zucker
    Zubereitung:

    Mehl, Gewürze, Backnatron, Backpulver und Salz in einer Schüssel gut vermischen. In einer zweiten Schüssel Butter weich und geschmeidig rühren, Zucker gut darunterrühren, Ei und Melasse beigeben und gut vermischen. Mehlmischung dazugeben und zu einem formbaren Teig verarbeiten.

    Formen: Walnussgrosse Kugeln formen und im Zucker rollen. In Abständen auf ein mit Blechreinpapier belegtes Blech legen, die Kugeln verlaufen zu Plätzchen.

    Backen: Im auf 180°C/350°F vorgeheizten Ofen während 10-12 Minuten

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